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Rio de Janeiro, den 31.03.2011

Pfeil vorwaerts

Liebe Freunde!

Inzwischen bin ich schon fast 4 Jahre in Brasilien. Zwar habe ich mich längst an vieles gewöhnt - Palmen, mal eben in 10 Minuten mit der Metro an die Copacabana, 40 Grad im Schatten, jeden Tag im T-Shirt..., aber dennoch ist jeder Tag spannend, zwingt jeden Tag irgend etwas zum Improvisieren.

Was ist in den letzten 8 Monaten passiert?

 

Wohnungsausblick

Wohnungsausblick, andere Seite – zwar nicht ins Grüne, aber dafür auch nicht (wie hier üblich) auf die nächste Häuserwand in 5 m Entfernung… Im Hintergrund rechts der Zuckerhut (Pao de Acucar)

 
Corcovado
   

Corcovado von meiner Wohnung aus fotografiert, 16.12.2010

In den Oktoberferien bin ich erneut mit Yonnah auf die Insel Fernando de Noronha geflogen. Zum dritten Mal wohnten wir in der Pousada Colinha dos Ventos (Hügel des Windes), und tatsächlich liegt sie auf einem Hügel, um den stets ein angenehmer Wind weht. Angesichts der Tatsache, dass die Insel fast genau am Äquator liegt, ist das ausgesprochen angenehm. Aber Vorsicht! Die Intensität der Sonnenstrahlung wird dadurch nicht geringer. Ähnlich gefährlich ist das Schnorcheln im Wasser: Die Unterwasserwelt ist so faszinierend dass man schnell vergisst, dass trotz des umgebenden Wassers die Sonne schnell einen herzhaften Sonnenbrand auf dem Rücken verursachen kann. Also mit T-Shirt ins Wasser und 60er Sonnencreme (für Babys…) benutzt!
Fernando de Noronha

Meistens ging`s aber wieder tiefer hinunter. In 20 m Tiefe ein Grad, von dem es links und rechts ca. 50 m tief steil abfiel - sollte fliegen tatsächlich noch schöner sein? Ich kann es mir nicht vorstellen: Dieses Jahr hatte ich die Tauchgesellschaft gewechselt und war noch begeisterter als die letzten beiden Jahre.
Einziger Wermutstropfen: Am letzen Tag schwamm ein kleiner Riffhai einen Meter vor mir vorbei, gefolgt von 2 erwachsenen Tieren in einigen Metern Entfernung, und dann schwamm auch noch ein großer Ammenhai herbei und legte sich direkt vor uns in den Sand - und meine Kamera funktionierte nicht...
Aber dennoch, keine Frage, wo es dieses Jahr im Oktober hingehen wird... Evtl. wird mein Bruder Jürgen mitkommen.

linkes Fotos: Fernando de Noronha

Fisch

Foto oben:  Fisch

Foto rechts: Tartaruga (Schildkröte)

 

 

Tartaruga (Schildkröte)

So schön, wie der Urlaub auch gewesen war, der Alltag hatte mich schnell wieder in seinen Zangen, und zwar so richtig. Zwar war Yonnah Ende Oktober/Anfang November für eine Woche nach Rio gekommen, sie hatte aber nicht viel von mir gehabt, denn die mündlichen Abiturprüfungen standen an und die hatten es dieses Jahr in sich:

Zum einen musste ich erstmals Prüfungen in Chemie abhalten! Das mag im ersten Moment - nach mittlerweile fast 20 Dienstjahren - ungewöhnlich erscheinen, aber in Deutschland hatte ich in der Oberstufe immer nur Biologie unterrichtet, da mein ehemaliger stv. Schulleiter die Lehrbefähigung für Chemie und Physik hatte, Physik an unserer damaligen Oberstufe aber nicht erteilt wurde. Dementsprechend hatte er immer den Chemie-Unterricht in der Oberstufe erteilt.

Zum zweiten erkrankte der Biologie-Kollege, der dieses Jahr Prüfungen abnehmen musste, einen Tag davor an dem gefährlichen Dengue-Fieber, so dass ich sie übernehmen musste. Darüber hinaus sollte ich auf Wunsch des Prüfungsvorsitzenden die Aufgaben auch noch umgestalten, und dass, obwohl ich die Schüler nicht selber in Biologie unterrichtet hatte.

Zum dritten war der Prüfungsvorsitzende, der (wie üblich) aus Deutschland angereist war, Vorsitzender des Abiturs für alle Auslandsschulen und hatte auch noch Biologie und Chemie studiert, so dass ich sicher sein konnte, dass meine Prüfungen besonders kritisch beobachtet werden würden.

Ich will es kurz machen: Die Schüler bestanden ihre Chemie-Prüfungen mit 12, 14 und zweimal sogar 15 Punkten (also gut +, sehr gut - und 2 x sehr gut +) und im Fach Biologie lief es ebenfalls sehr zufriedenstellend.

Abitur Pizza-schlachten
Schriftliche Abiturprüfungen 2010 in Mathematik
 
Pizza-Schlachten

Aber, wie gesagt, Yonnah hatte nichts von mir und vielleicht war das der Anfang vom Ende, denn wenngleich sie mir nach ihrer Rückkehr nach Recife schrieb, es hätte ihr trotzdem sehr gut bei mir in Rio gefallen, so kam Anfang Dezember die Nachricht, sie könne es sich doch nicht vorstellen, irgendwann einmal in Deutschland zu leben, sie sähe deshalb keine Zukunftsperspektive für uns und brach unsere inzwischen dreijährige Beziehung leider jäh ab.

Am 13.11. hatte ich dann auch noch einen Unfall: Ich hatte mich an der Copacabana mit dem Rad überschlagen. Hatte ich morgens noch etwas gelächelt, als ich eine Radfahrerin mit einem Sturzhelm gesehen hatte, sah das Ganze einige Stunden später schon etwas anders aus... Auf dem Rückweg von meinem Ausflug befuhr ich den schmalen Radweg, der an der Copacabana zwischen der Straße und dem breiten Bürgersteig mit seinem weltberühmten schwarz-weißen Pflaster-Muster liegt, zugegebenermaßen nicht gerade langsam. Plötzlich überquerte - ohne sich vorher umzusehen - eine amerikanische Touristin den Radweg. Mir blieb nicht einmal mehr Zeit, zu klingeln oder sie sonst wie zu warnen, sondern es blieb nur noch die sofortige Vollbremsung. Und die führte dazu, dass ich in hohem Bogen bzw. perfektem Salto durch die Luft flog. Die Touristin kam mit dem Schrecken davon, ich mit einer mehrwöchigen, sehr schmerzhaften Prellung des rechten Brustkorbs. Aber ich hatte riesiges Glück gehabt, denn als ich auf dem Asphalt aufschlug, war nur wenige cm neben meinem Kopf die Bordsteinkante des Bürgersteigs. Also das nächste Mal auch nur noch mit Helm!

Familie Eversmann

Foto oben: Besuch der Familie Eversmann aus Heiden im August mit Ausflug zur Copacabana

Das Ende des Jahres war tatsächlich alles andere als glücklich. Nicht zuletzt auch, weil mein Schulleiter und langjähriger Freund, Frank Strasen, nach 8 Jahren in Rio de Janeiro wieder nach Deutschland zurückkehren musste.

Die Kollegen baten mich, eine Abschiedsrede für ihn zu halten, was mir etliche schlaflose Nächte und noch mehr Arbeit bereitete, und das zum Schuljahresende, wo eigentlich jeder „auf dem Zahnfleisch kriecht“, wie man so schön sagt...

Schließlich entschied ich mich dazu, eine Rede zu halten und sie zwischendurch mit einigen Musikstücken zu garnieren, die ich allein auf der E-Gitarre zu Playbacks spielen wollte. Es war ein in mehrfacher Hinsicht riskantes Vorhaben - zum einen hatte ich quasi seit 3 ½ Jahren nicht mehr auf der Bühne gestanden, zum zweiten wusste ich nicht, wie Stücke wie Smoke on the water, The thrill is gone, Unchain my heart oder Still got the blues bei den Kollegen, dem Schulvereinsvorstand, dem Konsulatsvertreter etc. ankommen würden, und zum dritten waren mir schon beim Schreiben der Rede mehrfach die Tränen gekommen. Dementsprechend ging die Probe mit dem Tontechniker, der die Playbacks einspielen sollte, dann auch gründlich „in die Hose“. Es war derart heiß (und ich noch dazu so aufgeregt), dass mir ständig das Plektrum von den Fingern rutschte. Und noch war der Saal leer. Das konnte ja heiter werden...

Auftritt1
Auftritt2

Fotos oben: Rede/Auftritt während der Verabschiedungsfeier für den deutschen Schulleiter der EAC

Und das wurde es dann auch. Und nicht nur dass, es wurde ein voller Erfolg und noch Tage nach der Verabschiedung gratulierten mir Kollegen.

So hatte ich z.B. vor, in dem Moment, in dem ich auf den Wechsel meines Chefs nach Rio zu sprechen kam, das Stück „Money for nothing“ von den Dire Straits zu spielen, denn es war klar, dass jeder, der von dem geplanten Ortswechsel Kenntnis bekam, Rio mit Copacabana und Caipirinha, aber nicht mit Arbeit verband.

Da ich parallel zur Vorbereitung der Rede und zum Üben der Stücke diese und einige weitere noch mit meinem hiesigen Studio als Abschiedsgeschenk auf CD aufnahm, konnte ich über Langeweile in den letzten Schulwochen wirklich nicht klagen.... Aber foi vale a pena, es war der Mühe wert gewesen.


Schließlich und endlich waren die Ferien da und es sollte wieder nach Deutschland gehen, leider allein. Noch eine halbe Stunde vor dem Abflug telefonierte ich mit meinem Bruder und erkundigte mich nach der Wetterlage, denn wegen des Schnees waren ja viele Flughäfen geschlossen. Schließlich riskierte ich es doch und fuhr zum Flughafen. Bei der Zwischenlandung in Recife traf ich zum letzten Mal Yonnah und wir tauschten verschiedene Dinge aus. Das war`s dann gewesen, schade...

Nach insgesamt 30stündiger Reise traf ich am 21.12. dann gegen Mitternacht bei meinen Eltern ein (mein Gepäck ein paar Tage später...).
Elternhaus1
 
Kontrastprogramm

Elternhaus im Winter

 

Kontrastprogramm nach 40 Grad in Rio

Thomas und Anna Paula
Während ich Weihnachten natürlich bei meinen Eltern verbrachte, fuhr ich zu Sylvester nach Hamburg und besuchte meinen ehemaligen Kollegen Thomas und dessen Frau. Er war 2 Jahre lang mein engster Mitarbeiter gewesen und hatte Ende 2009 nach Deutschland zurückkehren müssen. Ich befürchte, er hat immer noch „saudades“ (Sehnsucht) und sich noch immer nicht richtig wieder einleben können. Aber nach 8 Jahren in Brasilien ist das nur zu verständlich...
Ansonsten standen viele Besuche bei Verwandten und lieben Freunden auf dem Programm, und im Nu waren die 2 Wochen, die für Deutschland eingeplant gewesen waren, auch schon wieder um. Der Abschied von meinen Eltern am Flughafen in Osnabrück war hart, nicht zuletzt wegen der anstehenden Hüftoperation, die für meinen Vater anstand. Beide weinten bitterlich und mir ging es nicht viel anders. Aber das ist halt der Preis, den ich für dieses unvergleichliche Abenteuer bezahlen muss... Gott sei Dank ist die Operation Ende Januar erfolgreich verlaufen! Aufgrund anschließender Komplikationen konnte er die dringend notwendige Reha jedoch nicht direkt nach der OP antreten, so dass sie ihm schließlich verweigert wurde. Dank der intensiven Bemühungen meines Bruders konnte er sie aber inzwischen doch beginnen.


Wieder in Rio angekommen, staunte ich nicht schlecht, als ich in meine Wohnung kam. Klar waren meine beiden Katzen völlig aus dem Häuschen und wichen keinen Meter von meiner Seite. Sie waren - ebenso wie mein „Garten“ auf der Veranda - von meiner Empregada (Haushälterin) sowie einer Angestellten der hiesigen Wohnanlage, die ich vorher noch nicht gekannt hatte, bestens versorgt worden. Aber meine Empregada, gewissenhaft wie immer, hatte alle Zimmer, die nicht notwendigerweise betreten werden mussten, abgeschlossen - und das hieß: Alle... Duschen? Kleidung wechseln? Denkste!

Also erst mal in die Hängematte gelegt und endlich wieder geschlafen! Tat das gut! Zumindest fast, denn leider begann jemand nebenan (bzw. 4 Stockwerke unter mir) damit, mit einer Kettensäge einen Baum zu zerlegen... Schließlich bemerkten die Wohnungsnachbarn meine Rückkehr und teilten mir mit, wo die Zimmerschlüssel versteckt seien...

Auch in der Schule staunte ich nicht schlecht – das große Büro, dass ich mir mit 4 Kollegen teile, war komplett ausgeräumt worden und alles, aber auch alles, in einem Klassenraum nebenan in einem großen Haufen „zwischengelagert“. Ihn wieder „auseinander zu dividieren“ war schlichtweg nervig und überflüssig, hätte man uns vorher über die geplanten Maßnahmen informiert.


Da ich den ursprünglich mit Yonnah geplanten Urlaub natürlich gestrichen hatte, fuhr ich am 8.1. mit dem Auto nach Angra dos Reis, ca. 170 km südlich von Rio, um von dort aus mit der Fähre zur Ilha Grande überzusetzen. Während ich auf sie wartete, spielte ich (um die anderen Gäste nicht zu stören) in der äußersten Ecke eines Straßencafés etwas Gitarre. Und da passierte wieder das, was ich schon mehrfach erlebt hatte und was hier so typisch ist: Von einem Tisch, an dem 7 oder 8 Personen saßen, erhoben sich 2 und drängten mich förmlich dazu, mit ihnen mitzukommen und bei ihnen zu spielen. Zur Belohnung gab es freie Beköstigung...

Angra dos Reis   Gruene Lagune
Angra dos Reis
 

Die grüne Lagune

Ueberfahrt   Ilha Grande
Überfahrt zur Ilha Grande
 

Ilha Grande – fotografiert von dem Tauchguide Anderson, der mir schon viele Male die Unterwasserwelt der Insel gezeigt hat

Da fällt mir etwas Ähnliches ein: Einmal saß ich in einem Restaurant im Stadteil Urca, in dem auch der Zuckerhut liegt. Ich hatte eine Pizza gegessen, als plötzlich dicht neben mir eine heiße Grillplatte mit Filet Mignon hingestellt wurde. Etwas zu dicht - es wurde recht heiß an meiner rechten Seite und ich ärgerte mich anfangs etwas. Doch dann wollte ich gerne mit dem Paar, das das Fleisch bestellt hatte, ins Gespräch kommen und fragte (völlig überflüssigerweise, denn ich kannte die Speise) was sie da bestellt hätten. Statt bloß einer verbalen Antwort ließen sie gleich einen dritten Teller bringen...

Situationen wie diese sind es, die das Leben hier so faszinierend machen.

Auf der anderen Seite - auch wenn ich jetzt einen Gedankensprung mache - als ich gerade in meinem Tagebuch nachgeschlagen hatte, um mir das ein oder andere wieder in Erinnerung zu rufen, stieß ich auf eine Notiz vom 27.12. Ich war um 23 Uhr von der Wohnung meines Bruders zu der meiner Eltern gegangen war, also einmal quer durch Billerbeck, eine gute halbe Stunde zu Fuß, und dabei keinem Menschen begegnet. Das war bzw. ist für mich inzwischen so etwas besonderes, dass ich es für Wert gehalten hatte, notiert zu werden. Hier völlig undenkbar. Und wenn es Stadtteile gibt, die tatsächlich einmal menschenleer sind, dann ist es ratsam, sich schnellstens aus dem Staub zu machen.

I want to wake up in a city that never sleeps“, wie der alte Franky gesungen hatte - es trifft sicherlich nicht nur auf New York, sondern auch auf Rio zu. Ich finde dagegen hin und wieder etwas Ruhe (vor allem nachts) durchaus attraktiver, und so ging es dann schließlich am 8.1. für 10 Tage auf die Ilha Grande - Tauchen, Wandern, Lesen, Faulenzen!

Leider kam es während dieser Zeit in der Nähe von Rio zu der unglaublichen Regenkatastrophe, vor allem die nahegelegenen Orte Teresopolis und Nova Friburgo wurden zum großen Teil zerstört. Über 600 Personen wurden getötet, viele Tausend obdachlos. Zum Glück waren die Eltern einer Schülerin, bei denen vor 2 Jahren ein Grillfest meiner damaligen Klasse stattgefunden hatte, verschont geblieben. Ich hatte große Sorgen gehabt und offenbar auch viele von Euch, denn ich habe zu der Zeit viele Nachfragen aus Deutschland erhalten, ob bei mir alles o.k. sei.

Das war es zum Glück, ganz im Gegenteil, ich war wieder auf der Insel und fühlte mich  pudelwohl.

Aussicht   Ilha Grande
Aussicht von der Pousada
 
Ilha Grande, Aussicht von der Pousada
Strand2   Unterwegs
Traumstrand  

Auf dem Weg nach Lopez Mendes: Wanderung durch den Regenwald

Wanderung   Strand
Wanderung   Einer von vielen schönen Stränden
Abrao   Abkuehlung
Ausblick auf Abrao, die größte Ansiedlung der Insel   Abkühlung

Die Wanderung zum Strand Lopes Mendes, die gut 3 Stunden dauert und z.T. recht mühsam ist, war dieses Mal besonders anstrengend, denn der Regen der vergangenen Tage verdunstete und sorgte für eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Da der lehmige Boden stellenweise noch sehr aufgeweicht war und der Weg mitunter sehr steil verläuft, war es auch z.T. recht gefährlich – an einer Stelle musste ich längere Zeit überlegen, wie ich weiterkommen könnte, ohne mich evtl. zu verletzen. Als ich letztendlich an meinem Ziel ankam, begann es zu wieder zu regnen…
Nach der Rückkehr in Rio „knallte“ es so richtig - Temperaturen von bis zu 40 Grad im Schatten, laut Nachrichten (wegen der hohen Luftfeuchtigkeit) „gefühlte 50“... Herrlich! Ich hätte gerne gewusst, welche Temperaturen außerhalb der schattigen Bereiche geherrscht haben, habe aber Thermometer waren offenbar ausverkauft.

Ende Januar habe ich zum letzten Mal meinen - inzwischen ehemaligen - Schulleiter getroffen. Er flog kurz danach zurück nach Deutschland, auch ihm dürfte es schwer fallen, sich dort wieder einzuleben. Wenn ich daran denke, dass ich im Juli „Halbzeit“ haben werde (falls ich die vollen 8 Jahre ausschöpfen sollte), wird mir merkwürdig zumute.

Treffen

Inzwischen ist der Alltag wieder eingekehrt - eine Woche voller vorbereitender Konferenzen liegt hinter uns, und auch die ersten Unterrichtswochen sind vorüber. Danach - in Deutschland unvorstellbar - bereits nach 3 Wochen schon wieder Ferien! Zu Karneval läuft hier halt nichts mehr... Ich habe mich allerdings verdrückt und bin mit einer Bekannten wieder auf die Ilha Grande gefahren. Neben den obligatorischen Tauchgängen habe ich dieses Mal dort auch Musik gemacht. Einmal spontan auf dem Marktplatz, wo ich zu Livemusik etwas improvisierte, bis man mich einlud, mitzumachen, und auf dem Heimweg machte ich spontan eine Session auf der Veranda eines Privathauses mit jemandem, der dort Gitarre spielte.

Solche spontanen Aktivitäten sind immer und überall möglich, aber mit einer festen Band hapert es immer noch. Allerdings werde ich mich am Samstag mit einem Schlagzeuger treffen, den ich schon seit ca. 3 Jahren kenne und der einen zweiten Gitarristen für seine Band braucht!
Vamos ver…

Uwe

Letztes Treffen in Santa Teresa mit meinem Grundschulleiter R. Kühn (links) und dem ehemaligen Schulleiter der EAC F. Strasen (rechts)
   

Uwe Brunn

 
Session
Januar 2011, auf der Ilha Grande   Session

 

 

ubrunn@eacorcovado.com.br
Ältere Einträge
Bericht vom 22. Juli 2010
Bericht vom 25. Juli 2008
Bericht vom 15. April 2008
Bericht vom 22. Dezember.2007
Bericht vom 11. November 2007
Bericht vom 19. August 2007
Bericht vom 20. Juli 2007
Uwe während der FIFI 2010
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